versuche

versuche wieder im alltag anzukommen.

das gespräch mit m1 verleger war gut am montag. ich denke, dass er die stärken & schwächen m1 texte gut erfasst und das ist auch 1 gute voraussetzung für 1 zusammenarbeit.

dass ich mir das überlegen sollte, mal 1 Geschichte zu erzählen, irgendeine. Dass wenn ich das wollte, dass ich durch mein gutes Sprachgefühl, dass ich vmtl vom Schreiben leben könnte.

und das stimmt, wenn ich das wirklich wollte, müsste ich fokussierter daran arbeiten, aber. manchmal denke ich auch, ich torpediere mich selbst, weil ich mich nicht noch weiter von meiner Herkunft wegbewegen will, als ich es ohnehin schon. manchmal will ich nicht noch weiter.

„Aber das Beste an den guten Tagen sind die Einkaufszettel“ (L. Stahlmann, S. 35)

Es war auch gut, diese Außenperspektiven zu bekommen wieder, auf mich, auf mein Schreiben, auch in der Konferenz, in den Gesprächen, auch weil ich dann wieder mehr zu mir finden – die Sache ist ja, wenn etwas bricht, wenn 1 andere Person d1 Vertrauen bricht und du dann denkst, es liegt nur an dir, es liegt daran, dass alles an dir nicht ausreicht, falsch ist und dann hilft es doch, wenn andere Personen dir zeigen, dass das eigentlich gut ist, was du machst, wie du bist. Dass es nicht daran liegen kann, auch wenn es sich nach wie vor so anfühlt. Aber dieses nicht allein sein können, dieses ständig unterwegs sein müssen, dieses 10.000 Projekte anfangen, dieses in jedem Moment allein das Gefühl haben auseinander zu fallen, sich aufzulösen, ich hoffe, dass das bald aufhört. Weil es wäre besser für mein Schreiben, könnte ich etwas Ruhe bekommen.

Olga Flor hat in „Klartraum“ den Satz geschrieben (und das ist vielleicht grundsätzlich m1 Zugang zum Leben momentan): „Man kann sich aber auch weigern, an einer Liebe zugrunde zu gehen.“

Dann eben das literarische Arbeiten, das Fallen von 1 Projekt in das nächste, bis es wieder aushaltbar wird.

Neues Schreibprojekt mit c. Ich muss mir irgendeine Übersicht zeichnen über die Projekte. Ich löse m1 Schreiben auch gerade in Projekten auf, weil das irgendwie einfacher ist, als alleine zu schreiben. (Ich will nicht alleine in m1 Texten sein, wirklich nicht).

Ich muss auch den Mayröcker-Projekt-Text nun endlich collagieren. Und das was RH für nächstes Jahr wg mischen geschrieben hat, endlich lesen. Morgen drucken wir die Plakate für die Lesereihe und BS kommt bis Sonntag.

Das Buch von A. Stadler „Maremma“ ist heute erschienen, das sollte ich bestellen & lesen. Das, was sie bzw. die Gruppe um „Archipel“ und sie, in Salzburg machen, ist sehr gut. Und A. Stadler hat so 1 Ruhe in allem, was sie künstlerisch umsetzt. Zumindest wirkt es auf mich so.

Ich bin noch immer nicht richtig gesiedelt und habe k1 Lampe in m1 Zimmer. Vielleicht auch eine Weigerung, wieder richtig irgendwo anzukommen.

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