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r empfiehlt mir die Bücher von b. Galvani. Wir sprechen über Authentizität und Literatur. Ich erzähle ihm fast das einzige, worüber wir nie sprechen. Aber dann war mir das zu anstrengend. Ich sage ihm, dass ich Angst habe, dass das über mich gesagt wird, dass ich schwierig wäre.

Dann. A. schreibt mir, bondage ist geführte Meditation, darüber denke ich sehr lange nach. Klare Kommunikation.

ich kann mich nicht emotional auf jmd einlassen bzw mich momentan nicht verlieben, aber ich kann in einem klar definierten Rahmen versuchen, zu lernen, einer anderen Person zu vertrauen. Das reicht vielleicht.

Meine lesung hat mich emotional gecrashed, ich war so nervös wie schon lange nicht und beim letzten Text dachte ich kurz ich müsste abbrechen, weil mein Körper gar nicht mehr wollte. Konnte dann nicht schlafen. Es lag klar an den Texten, bei der Veranstaltung heute wo ich über Zeitschrift und andere autor*innen reden musste, war ich überhaupt nicht nervös.

A weiß wenig über Literatur, also erzähle ich ihm alles, was mir einfällt, und er erzählt mir alles über Meditationen.

Er sagt, ich kann ihn gerne als literarisches Material verwenden, wenn ich das will. Ich denke, ja. Alles zwischen uns ist sehr klar definiert, ich bin ein bisschen verliebt in die Kommunikation, weil ich weiß, ich muss nichts sein für ihn, ich muss nichts darstellen. Er ist jünger als ich, nicht viel, aber doch.

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