zu

zu viel darüber nachdenken, was es bedeutet, wenn eine person dir sagt, dass sie dich liebt und dass sie immer auf dich acht geben wird, aber das nur solange zu gelten scheint, solange es bequem ist. oder auch: warum es problematisch ist, zu denken, eine beziehung wäre nicht gebunden daran, die andere person nicht grundlegend zu verletzen. oder ich denke noch immer zu viel darüber nach, ob ich nicht deutlich genug gesagt hatte, dass ich nicht angelogen werden will.

vielleicht werde ich a. das fragen nächste woche. ob wir basic sachen festhalten sollen als grundregeln. muss ich alles aussprechen. aber gut zb der caterer am freitag wusste auch nicht, dass im catering eig teller inkludiert sind (?). vielleicht muss man also alles irgendwie festhalten, von dem man eig denkt, es wäre schwerkraft.

oder ich denke darüber nach, warum es dann doch immer männer sind, die sich durch freundeskreise schlafen. was das für ein urge ist. ich könnte mit menschen schon alleine deswegen nichts anfangen. am liebsten date ich überhaupt personen, die nichts mit meinem umfeld zu tun haben. weil ich finde, dass das sowohl für mich als auch für mein umfeld besser ist. und dann sitze ich gegenüber von 1 kollegen & höre über 1 kollegin, dass er über die gehört habe von 1 ex, dass diese instabil und kompliziert werde. und mir wird ganz anders. und klar, kann ich das dann, erklären, warum das nicht stimmen wird und warum das nicht geht, das solche dinge gesagt werden. und das ist eine person, wo ich das auch sagen kann, weil ich weiß, dass sie es dann doch versteht. aber wie oft ist das so. und wie oft wird vielleicht nichts gesagt, nicht widersprochen, wie oft bleiben diese dinge im raum. wie viele autor*innen haben aufgehört, zu veröffentlichen, wegen „ihrer“ instabilität und kompliziertheit. wie viele. das ist so ekelhaft.

morgen ist die wahl. österreich ist auch ekelhaft.

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