es

Es wissen eh immer alle, welche dudes in Bezug auf Frauen schwierig sind, es ändert nur nichts (gestern wieder im Gespräch festgestellt). Es wird nie Konsequenzen geben für Männer, die sich problematisch verhalten, nie. Auf wen es immer zurückfallen wird, sind die Menschen, die von ihrem Verhalten betroffen sind, ob das jetzt abgesagte lesungen oä betrifft. Und man weiß ja auch bei weitem nur einen Bruchteil. Man muss das entweder aushalten oder man kann sich rausnehmen, und viel dazwischen gibt es nicht. Aber dann auch dieses, warum wird diesen Dudes eigentlich trotzdem eine Bühne gegeben, warum wird ihnen selbst von Personen Raum gegeben, die eh wissen. Und ich glaube, das liegt daran, dass man im eigentlichen doch immer den Dudes glaubt. Weil das dann irgendwie einfacher ist. Ich glaub mir ja sogar selbst meine eigenen Erfahrungen nicht. Ich würd ja noch immer auch sagen, ja, aber ich hätte und das war meine Verantwortung und ich hätte das besser wissen müssen, also ist es meine Schuld und er war ja auch lieb und hilfsbereit etc. Und es war ja eigentlich nichts. Mir ist ja nichts passiert. Es war ja nichts. Das ist ja nicht strafrechtlich relevant, also war’s nichts. Härter müsste ich sein, dann würde ich mehr aushalten. Ich glaub mir das ja selbst nicht. Warum also sollte irgendjemand mir oder anderen glauben, wenn ich sage, dass xyz schwierig sind zb.

Ich glaube, dass ist ein eigenes genre, der rhetorisch woke queerfeministische Dude, der gendert und andere outcallt, während er privat ein chauvi ist.

Es kotzt mich an.

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