lese

lese L. Anderson „wilful disgrace“: „her whole self was one huge sense of absence.“

a. fragt mich, ob ich eig froh bin darüber, dass ich immer so viel fühle. (ich hab ihm noch nicht mal die hälfte erzählt, von dem was ich so alles fühle, aber gut.)

heute 1 buchankündigung gesehen und fast geweint, weil ich dann dachte, ich hätte so etwas früher geteilt und das geht jetzt nicht mehr.

mein kopf: eine abwesenheitsliste.

bei l. anderson auch gedacht, dass könnte ich jetzt jmd schicken und er hat gesagt ich darf ihm sachen schicken aber dann denk ich es ist evtl zu viel ich will mich nicht zu oft melden sicherheitshalber

je länger ich es höre, desto besser finde ich das neue taylor swift album. „i wanted that pain“. aber gut, ich mochte auch schon ihre country alben, lol. ich find schwierig, dass ihr queer baiting vorgeworfen wird, weil ich mich dann auch immer schuldig fühle. weil ich hab nicht mal pronomen in m1 bio stehen, weil ich halt einfach, ich will halt einfach nicht öffentlich über m1 sexualität, ich will m1 sexualität nicht öffentlich verhandeln (müssen), ich fühl mich deswegen manchmal schlecht, aber ich kann mich nicht so angreifbar machen, ich will eig öffentlich k1 person sein, sondern nur mehr 1 textfläche, weil alles andere tut viel zu weh. und dann hab ich das gefühl, das was ich kann, das reicht einfach nicht, also das wird auch immer zu wenig sein. und vielleicht ist es eh zu wenig.

find lustig, dass sich der blog immer mehr an den handlungsverlauf der gelben tapete anzugleichen scheint.

am donnerstag treffe ich a. wieder. wenn ich mich safe fühle, bin ich nicht eifersüchtig einfach. also wenn offen mit mir kommuniziert wird, julia, xyz personen sind in meinem leben, für die ich xyz empfinde. ka. und ich das dann auch so sagen kann, und das alles ist einfach easy und niemand lügt mich an.

und am sonntag hab ich auch 1 date (aber evtl. sag ich das ab, weil das wird 1 bisschen viel für mich).

was ich interessant fand zb: als a. mir letzte woche nicht so geantwortet hat, wie üblicherweise, also einfach in einem anderen rhythmus, was ja in ordnung ist, dann hören wir uns eben mal 2 tage nicht, da hat mich das körperlich sehr gestresst (mir war schwindelig, ich war angespannt) und es hat sich nicht so angefühlt, als ginge es um die aktuelle situation, sondern um etwas, das schon vorbei ist. aber ich hatte mittlerweile einige ehemalige bezugspersonen, die das ins extrem mit mir gemacht haben, dh mich sehr close an sich ranziehen und dann auf distanz gehen, sich nicht mehr melden und das damit begründen, dass es ihnen gerade sehr schlecht gehe (so, dass ich auch nicht sagen konnte, dass es mir damit schlecht geht, weil ich ja verständnis haben muss) und mich dann wieder sehr close ranziehen und dann wieder den kontakt runterschrauben. und es ist fast unmöglich, sich da rauszulösen, weil man die schuld einfach definitiv sich selbst gibt – weil man kein verständnis hat, dass es der anderen person nicht gut geht und sie ja gerade nicht kommunizieren kann. weil wenn man nicht so ein naheverhältnis hat und die andere person das auch von einem einfordert, dass man da so 110 prozent da ist, also wenn das nicht so dieses extreme hin-und-her ist, dann ist ja obv alles ok, wenn man mal sagt, man kann aus welchen gründen auch immer keinen kontakt. aber es ist einfach die wiederholung und dieses extreme, was es dann problematisch macht. oder vll gibt es auch menschen, die sowas können, also es wurde immer von mir erwartet, man war dann verärgert, wenn ich doch mal gesagt habe, ok, ist irgendwie doch schwierig für mich, weil.


und das ist jetzt ja in keinster weise passiert, aber mein körper reagiert einfach sofort über. und ich muss das dann im kopf ausbalancieren, dass das gerade nicht wieder passiert. und das ist anstrengend für mich. weil ich ständig diese ganzen erfahrungen ausbalancieren muss. aber ich will mich halt trotzdem öffnen können und anderen menschen grundsätzlich vertrauen, weil ich nicht unbedingt davon ausgehen will, dass alle menschen so sind. ich hoffe auch, dass ich jetzt einfach tatsächlich genug schlechte erfahrungen gemacht habe, weil ich auch nicht weiß, wie lange ich das dann noch so ausbalancieren kann. va kann ich es auch nicht immer, dh, ich muss es der anderen person dann sagen und sie muss das aushalten können

Hinterlasse einen Kommentar