war gestern druckwerkstatt, davor ausstellungsbesprechung what remains. plakat für lesereihe #zl2 gedruckt
morgen dann wieder drucken mit m+n – ein zine.
anyhow, finde m1 schlüssel aber nicht mehr an, was problematisch ist. aber darum kümmere ich mich auch noch
gestern anfrage für juni 23 vom literaturhaus bekommen, weil 20 jahre und weil ich bei irgendeinem panel dabei sein soll. hab gleich geschrieben den friends, so fml, bin ich jetzt mainstream. und jmd hat geantwortet „du bist schon lange mainstream“ (das soll 1 kompliment sein). ok cool. ich soll das auch mal annehmen, dass ich gut schreiben kann. ok cool. weiß nicht so genau, glaub werd nächtes mal mit ihm das gespräch drüber führen, warum mir das so schwer fällt.
ich find es trotzdem spannend, wie sich die sachen verschieben und dass wir jetzt auf jedem verteiler sind (mit mischen) und einladungen bekommen und das wir dabei sind, irgendwie gesehen zu werden (und wie wir uns dann damit auseinandersetzen werden müssen, was das bedeutet, und in welcher form wir das überhaupt wollen). und r und ich sind schon sehr eingespielt, in irgendeiner sehr losen, unkoordinierten form, aber jetzt kennen wir uns wirklich lange und ich vertraue darauf, dass wir uns halten.
und das mit graz ist eh cool, nachdem ich ja hier bleiben werde. versuche jetzt auch so gut wie ganz aufzuhören, also mit den social media netzwerken, aber es ist schwierig, weil es ist halt schon addictive und ich vermisse die menschen etc etc. aber ich will auch nichts mehr mitbekommen und ich weiß, ich könnte mich zwar literarisch dort entwickeln oder wieder gewisse sachen ausprobieren, aber das kann ich auch offline, wenn ich das wirklich will. und ich habe jetzt eben erstmals die möglichkeit, weil ich offline auch weiß, wie ich mich verbinden kann mit anderen. und es mich psychisch nicht so fertig macht. wenn ich nicht ständig damit konfrontiert werde, das irgendwelche verletzungen aufreißen.