wir sind in einem Haus, wo wir uns Räume schaffen, die es eigentlich gar nicht gibt,
genau wie die Stunden, die nicht vergehen –
aber sie sind trotzdem da, nur für uns –
gefüllt mit Unrat aus deiner Vergangenheit und meiner Zukunft –
ein Haus nach der Grenze, im Nirgendwo und weit nach allen Grenzen die jemals in uns waren,
«..ich hab uns ein Haus im Nichts gebaut..» schön wars, ich hab uns eins Haus im Nichts gemietet –
mit Feuer und Decken und so vielen Zimmern, dass ich an Shining denken muss.
Auch Blut war da. Aber es hat keine Türen gesprengt.
Es hätte uns nicht gestört, weil es Teil von uns ist, abwechselnd, wechselhaft, wahrhaftig, haftbar –
bin ich, wenn ich mir dich zuschulden kommen lasse, wenn ich das mit dir ernst meine –
als könnt ich das noch in Frage stellen.
Wir sind schon längst in einem Gefängnis aus dem wir nicht ausbrechen möchten,
weil es sich so gut anfühlt und so weh tut, wenn wir dran denken, dass es nicht immer so bleibt.
Das es wirklich so ein Haus geben wird, im Nichts, aber vielleicht nicht für uns.