Ich mach mir ein neues Leben und dann hab ich NachbarInnen, die vorbei kommen und ich hasse es nicht, weil ich viel allein bin und dann freu ich mich vielleicht sogar.
Ich werd dann Holz sammeln und Feuer machen, werd Ordnung halten und manchmal telefonieren, mit alten FreundInnen, die jetzt weit weg sind.
Ich werd manchmal Bekannte einladen, dass sie bei mir Zeit verbringen und werd dann den Tisch decken mit Grünzeug aus dem Garten und einen Kuchen backen, nicht weil ich eine häusliche Person bin, aber weil ich Zeit hab.
Weil ich weit weg bin. Von allem, von allen, in meinem Haus, oder Auto, oder Zimmer, am Ende der Welt.
Und endlich bleibt was übrig von mir.