ich bin die königin der gegensätze, trage dicke wollsocken (bunt) zum kurzen kleid (schwarz), sage dir, dass ich dich nicht als meinen retter sehe und denke in der nacht an dich, wenn mich die erinnerungen bis in meine träume verfolgen, ich schreien möchte, aber nicht kann, ich sehe dich fast jeden tag vor mir, ich glaube, ich weiß, wofür ich kämpfe, aber ich weiß es nicht, will ich dich, will ich dieses leben mit dir, soll es bleiben wie es ist oder so werden wie in den träumen, in denen ich nicht vor angst schreie, ich will deine stimme auf meiner haut und deine nähe in meinen ohren, ich will dich fühlen und fühlen, dass deine versprechen mehr als worte sind, immer dann, wenn ich mich am meisten nach dir sehne, verfolgt mich dieser gedanke bis in den wachzustand:
du hast dich längst entschieden und du wirst dich nie für mich
und überhaupt ist mir in diesem leben noch kein mann begegnet, der seine versprechen hielt, aber geredet haben sie alle viel (außer mein vater), nie hat jemand so schön gesprochen wie du, (das rede ich mir bestimmt nur ein), aber irgendwie auch nicht, weil das mit dem reden und dem schreiben, das kannst du außergewöhnlich gut, die qualität lässt leider nicht nach, selbst wenn sich keines deiner worte als wahr erwiesen hat
du hast dich vor mich gestellt, als die sonne schien, wolltest du mein schatten sein oder das licht von mir fernhalten, du weißt es nicht, ich weiß es nicht, wir wissen nicht