Kategorie: Autor:innen
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es
es ist das passiert, von dem ich nicht dachte, dass ich es mir wünsche: jmd (s) aus dem österreichischen literaturbetrieb hat AN und mich verwechselt!! ur heiß einfach. hoffe das passiert noch öfter in zukunft wer sich am meisten moralisch über andere erhebt und performativ echauffiert, dessen privatnachrichten sollten als nächstes geleakt werden die nächste…
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von
von 8 bis 22.30 uhr gearbeitet. mein linkes ohr rauscht, als wäre darin das meer gefangen. ich fühle meinen körper nicht mehr. der 1 prof hat gemeint, ich solle doch heute mit ihnen was trinken gehen noch zumindest. das treffen mit A war gut. wir sehen uns ende oktober wieder. er hat 1 tee getrunken,…
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habe
habe das bedürfnis A. Camus zu lesen (wegen L). bin überfordert bei der arbeit und gehe in den abrechnungen unter. das leben der anderen auf social media. ich weiß gar nicht, was ich mir von diesem treffen heute erwarte. ich darf nur nicht untergehen. halb denke ich, es könnte ein schöner text werden. A. hat…
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am
am freitag hat L mich gefragt, welchen handle ich auf twitter habe und ich hab gesagt, ich bin nicht mehr auf twitter und ihm nur den bot gezeigt. und er hat gesagt, wenn man twitter im browser öffnet, dann hat man wirklich damit abgeschlossen. (& ich denke, das stimmt nicht, aber es war schön, dass…
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meditationen
Meditationen Ich hänge das LITERARISCHE MATERIAL nicht auf, zum Trocknen, ich schreibe A, genauso, wie ich es mir vorstelle. Er antwortet, ich solle ihn doch siezen, wenn ich das will. Das Laken ist noch feucht, wenn ich über es schreibe, streiche: nur die Gedanken. Ich sitze und lasse Fäden laufen, bis sie aufeinandertreffen, vielleicht. A. schreibt, er…
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A
A schreibt mir, was ich lesen will, dass wir nur das machen, was ich wirklich will. Es beruhigt mich, dieses Gespräch über Literatur und Sex, weil es völlig klar ist, dass es respektvoll ist, und dass wir aneinander interessiert sind, aber dass er nicht für mich schwärmt, dass er mich nicht idealisiert, dass es einfach…
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B. Galvagni. Melancholia
„eine existenzbedrohende Übelkeit im Kopf, die verstohlen aus den Augen schaut, wann immer ich sie öffne“ (5) „Ich dürfte nicht schreiben in diesem durch das Herz bedrohten Zustand, manchmal spüre ich das Geräusch einer Fliege oder Ameise, innen. Ich muß den Albtraum aus mir herausschütteln, wie Staub aus einem alten Laken.“ (12) „Der Sommer scheint…
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zu
zu viel darüber nachdenken, was es bedeutet, wenn eine person dir sagt, dass sie dich liebt und dass sie immer auf dich acht geben wird, aber das nur solange zu gelten scheint, solange es bequem ist. oder auch: warum es problematisch ist, zu denken, eine beziehung wäre nicht gebunden daran, die andere person nicht grundlegend…
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wer
wer den literaturnobelpreis bekommen hat, erfahre ich dieses jahr nicht aus dem internet. ich war donnerstags nicht online.