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random eins
(beim kiffen oder eigentlich bei jeder droge: wenn das gegenüber jede kontur verliert & sich ins erbärmliche auflöst; dabei meint eins sich selbst, aber die drogen machen überheblich)
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romance eins
ich schrieb dir dieses gedicht, erinnerst du dich? ich habe dir nie erzählt, dass es für dich ist; die frage ist eben, ob wirklich alles zwischen/untereinander ausgesprochen sein muss, oder ob beziehung eben nicht ist, alles miteinander zu teilen, sondern bewusst auszuwählen, was miteinander geteilt wird; dieses bewusstsein erst mal entwickeln
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eliminiert
nicht du arbeitest, um dein system am laufen zu halten, sondern dein system arbeitet, um zu laufen; naturgemäß wölbt sich bei diesem vorgang dein oberkörper; stürzt ab; bäumt sich auf; fällt wieder in sich zusammen; setzt an zum nächsten sprung, nur um es sich, angekommen am höhepunkt, anders zu überlegen, umzukehren, als hätte er angst, irgendwo in der wölbung, im berggipfel verloren zu gehen; naturgemäß befindet sich dein oberkörper in bewegung; andernfall wärst du nicht am leben; andernfalls wärst du tot & offenbar bist du das nicht, auch wenn dein postfach weiterhin leer bleibt; keine antwort; seit 117h nicht; egal wie häufig du deinen nachrichteneingang kontrollierst, seit 117h bleibt er leer; also atmest du ein
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ROUND & ROUND
zum gedanken unordnen setze ich mich in die ringbahn; ich stelle mir vor, ich bin der videoclip des songs, der gerade durch meine overear welttrenner läuft; die abfolge der bilder sind ich; mein blick aus dem fenster heraus, meine augen sind die kamera, ich bin die figur, der die kamera folgt; alles & alle gehören, sind mein clip; die musik läuft & ich mit ihr mit; was ich sehe; was ich bin; harte cuts; ich fahre die ganze runde wie eine schallplattte auf repeat ROUND & ROUND
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no explanation needed
I do not have to find
words or I don’t know
some violet yarn for
the meaninguuh, look at her gaze
(someone points at me)
because I did smile, yes,
and it was obvious I did not
mean ityou see
I do not have to explain
myself or why I do vomit
or why my teeth are
rottingI do not
because you
do not have to explain
yourself or why you still
support abusers or why
you hug themeven though you know
you
all
knowbut you still–
as if someone
would hold a gun
to your head
and would pull the triggerif you do not
so no
I really do not
have to explain myself
why I smile at you
and do not mean it
spinning my yarn
producing more and more -
Desertifikation
Unsere letzte Initialberührung, dein kalter Jänner-Zeigefinger auf meiner Oberarmhaut, ein Verlangen, eine Gänsehaut, das Wissen, dass ich in diesem Moment nicht mehr mir gehöre. Ich denke mich in diesem Moment als dein Besitz, dein erweiterter Atem, deine verlängerten Arme, dein ausgelagertes Gedächtnis. Du denkst, du bist Sonne, alles dreht sich um dich, ich schweige und kreise. Du bist Sommer und Winter, zu heiß für mich und zu kalt in deinen Entscheidungen, mein Frühling und Herbst, zu lau in deinen Bekenntnissen, zu erwartbar in deinen Farben. Ich falle aus deinem System, wenn du dich mir nicht widmest, ich beuge mich, zu schön sind deine Hände auf mir. Mein Körper ist einer deiner Planeten, mein Herz so schwer, ich weiß nicht, wie viele du davon in deinem Sonnensystem wähnst. Ich habe aufgehört, Festland zu sein. Ich schwimme unter deinem Körper, dein Durst ist unersättlich, du trinkst, bis ich Wüste und somit versandet bin.
Ich bin deine Taklamakan, mein Name bedeutet: Ein Platz ohne Wiederkehr. Ich bin verwüstet und unbewohnbar geworden, aus deinem Sonnensystem gefallen, nur mir gehörend.
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DARKNESS! I’VE LOST IT ALL!
ich hier schon richtig bin, dass mir das alles hier vertraut ist, dass es mir gehört, ich es mir zu eigen mache; ALLES OKAY?, schreit es von rechts in mein ohr hinein; nicht en; ein anderes face; eines dieser faces, das mich ohne um erlaubnis zu fragen, gleich an die eigene brust drückt, mein gesicht abschleckt, sich plötzlich in meinem nacken festbeißt; ich nicke aber das face ist schon weiter gezogen, lehnt sich jetzt auch gegen die bar wo en immernoch in die barperson vertieft ist; ein date; oder ex; sex-regular; casual; alle paar monate gemeinsam betrunken abstürzen in einem park in berghain nähe; ich versuche mir ens körper vorzustellen, wie er zuckt & zittert in den armen, zwischen den fingern & lippen dieser mir fremden person; oder eigentlich allen personen hier, allen faces, alle, die mir quasi vorgestellt wurden, deren gelassenheit mich verstört; HOW DARE YOU! sie lassen sich verdammt noch mal nichts anmerken; sie gehen davon aus, sie nehmen an, ich sei wie sie, ich sei berechtigt, hier zu sein, ich sei gemeint in diesem raum; im hier & jetzt einer verdreckten clubtoilette; draußen in einem gebüsch auf halbem weg zur s-bahn; in einem der defekten fahrstühle am bahngleis; in derrRingbahn selbst, warum nicht; KISS KISS BANG BANG! es flackern gesichter erst pink, dann grün, dann blau im wechsel mit: DARKNESS! I’VE LOST IT ALL! das gespräch zieht sich; oder mein gefühl von
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vielleicht beides
ich bin die königin der gegensätze, trage dicke wollsocken (bunt) zum kurzen kleid (schwarz), sage dir, dass ich dich nicht als meinen retter sehe und denke in der nacht an dich, wenn mich die erinnerungen bis in meine träume verfolgen, ich schreien möchte, aber nicht kann, ich sehe dich fast jeden tag vor mir, ich glaube, ich weiß, wofür ich kämpfe, aber ich weiß es nicht, will ich dich, will ich dieses leben mit dir, soll es bleiben wie es ist oder so werden wie in den träumen, in denen ich nicht vor angst schreie, ich will deine stimme auf meiner haut und deine nähe in meinen ohren, ich will dich fühlen und fühlen, dass deine versprechen mehr als worte sind, immer dann, wenn ich mich am meisten nach dir sehne, verfolgt mich dieser gedanke bis in den wachzustand:
du hast dich längst entschieden und du wirst dich nie für mich
und überhaupt ist mir in diesem leben noch kein mann begegnet, der seine versprechen hielt, aber geredet haben sie alle viel (außer mein vater), nie hat jemand so schön gesprochen wie du, (das rede ich mir bestimmt nur ein), aber irgendwie auch nicht, weil das mit dem reden und dem schreiben, das kannst du außergewöhnlich gut, die qualität lässt leider nicht nach, selbst wenn sich keines deiner worte als wahr erwiesen hat
du hast dich vor mich gestellt, als die sonne schien, wolltest du mein schatten sein oder das licht von mir fernhalten, du weißt es nicht, ich weiß es nicht, wir wissen nicht
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traum eins
heute nacht hatte ich einen traum; ich stand auf einer straße, die aber keine normale straße war, sondern ein fluss, der aus zahlreichen schwimmbecken bestand; es war wohl ganz normal, bekleidet in den becken zu sein und sich mit schwimmbewegungen fortzubewegen; ich stand auf dieser straße, also mitten im wasser, ich schwebte im wasser, aber etwas funktionierte nicht; offenbar war ich die einzige person, der es schwer fiel, vorwärts zu kommen; all den anderen menschen um mich herum war keine besondere anstrengung anzumerken, sie bewegten sich geradezu schnell & anmutig durchs wasser, als wäre es das natürlichste der welt; nur mir wollte das einfach nicht gelingen; da war eine art widerstand in mir; die anderen waren längst davongeschwommen, bald nur noch kleine punkte am wässrigen horizont; ich versuchte es mit aller kraft, aber ich kam nicht vom fleck
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ja, fuck
ich sitz hier fest. es ist schon so. ich fress dir voll gern aus der hand. ich kann nicht anders. mir läuft das wasser im maul zusammen when just one part of you shows up. und du weißt das und findest es hot.
und ich will den anderen bitches zurufen: hey! nee! weg, weg! schlecht, nein! dumme idee! ganz dummer shit! fuck off! fuck off, solang ihr könnt! der zwinger ist voll! ja, hardcore voll!
aber du wirfst mir ein häppchen durch die stäbe, saftig und raw, und ich will deine finger lecken und ich will, dass du mich good girl nennst und kraulst und god, yes!
und die anderen bitches sind mir egal, bis du dich wegdrehst und sie fütterst.
ich möchte sterben, einfach nur sterben.