• AN

    AN & ich schreiben 1 neuen Text, eine Fortsetzung, m1 inoffizieller Arbeitstitel: „fensterln“. Es geht um RAUM, und um FENSTER, mehr darum, was es eig bedeutet, wenn man nur FENSTER hat und k1 RAUM, von dem aus sie sich öffnen lassen.

    Ich wollte anfangen mit: ich habe eig nichts geschrieben, aber das stimmt nicht, AN & ich haben an unserem Text geschrieben. AN & ich haben dieselben Obsessionen, wir wollen uns die Karten legen lassen.

    Dann: „Arbeit und Struktur“ wieder aufgeschlagen, gestern treffen mit SIS. Über Literaturbetrieb und Performance gesprochen (unser Thema, darauf kommen wir immer wieder zurück, nicht). Hab versucht m1 Art zu schreiben zu erklären, dieses, nicht im Text untergehen wollen, dieses Bedrohungsszenario TEXT. Funktioniert aber irgendwie schlecht, es kommt mir dann gleich sehr spirituell vor.

    Habe trotzdem das Gefühl, das ich n i c h t s geschrieben habe. Aber es ist die erste Woche, seit Jänner, in der es mir etwas besser geht. Oder ich spüre, wie sich die Schwere von mir etwas zurückzieht, aber da folgen noch Wellen.

  • vor 1 Woche

    vor 1 Woche Lesung und dann hat es mich irgendwie gecrasht, emotional.

    Gelesen: Das Minsk Tagebuch von Julia Cimafiejeva und Reden von Alhierd Bacharevic. Gelesen auch: A. Unterwegers Buch zu Ende, Philipp Winklers „Creep“.

    Bei K. Zambreno „Heroines“ weitergelesen. L. Stahlmanns „All die belanglosen Wunder“ ist erschienen, hiervon Leseprobe am Handy. S. Schmitzer Buch „wohin die verschwunden ist, um die es ohnehin nicht geht“ bei der UB ausgeborgt.

  • mit

    mit A. Unterweger „So long, Annemarie“ angefangen (2 Seiten). Den Cixous-Merve-Band gelesen. „Methode ist ein Wort, das mir nichts bedeutet. Es kann keine geben, denn meine Arbeit entspricht einem Liebesverhältnis. Der Text, den ich schreibe, ist für mich ein Wunschobjekt. Zwischen ihm und mir gibt es Tag und Nacht einen Austausch. Ob auf Papier oder nicht ist unwichtig. In gewisser Weise lebe ich fortwährend mit ihm. (…) Im Grunde ist es eben so, als würde mein eigener Körper mit diesem Körper verschmelzen“ antwortet Cixous auf die Frage, was ihre Arbeitsmethode wäre. Ob sie eine hätte. Darüber nachgedacht, auch, dass Cixous solche Sachen sagen kann. Ich könnte das nicht, mir fehlt: die Begeisterung. Ich denke, meine Arbeit entspricht einem Gespräch, einem Dialog. Wenn ich schreibe, dann schreibe ich durch andere Menschen (durch), das heißt durch meine Zuneigung für diese Menschen (das ist mein Fixierungspunkt, damit ich nicht im Text untergehe). Das, was ich aus mir heraus schreibe, ist eine Bedrohung (für mich, nicht für den Text). Dadurch, dass ich aber in ein Gespräch trete, kann ich dieser Bedrohung entgehen. Zugleich: Jeder Text entsteht nicht durch mich allein, sondern durch den Dialog. Ohne andere Menschen könnte ich nicht schreiben. Das kann niemand, aber es wird ja nach wie vor nicht betont – betont wird vielleicht, dass andere Menschen für das Feedback, Ideen, Lektorat etcetc wichtig sind, aber nicht, dass sie für das Schreiben an sich, dass sie dafür ausschlaggebend sind. Aber das sind sie.

    Jeder Text ist ein Gespräch. Abhängig davon, wem ich mich zuneige, verändert sich die Stimme, der Inhalt, die Form.

    Jeder Text ist ein intimes Geständnis meiner Zuneigung.

    Jeder Text ist ein Versuch, Nähe herzustellen aus einer bedrohlichen Situation (dem Ich) herauszukommen/sich aus einer bedrohlichen Situation (dem Ich) herauszuschreiben.

    „Sagen wir also, daß ich mich auf gräßliche Art schlecht fühle, wenn ich nicht schreibe, und auf erschreckende und drohende Weise, wenn ich schreibe“ (Cixous)

    M. Maes Comedy angeschaut, als sie sagt, „she has rewritten her fantasy“, fange ich an zu weinen.

  • einladung

    einladung nach berlin & am mittwoch lesung.

    schlafe noch immer eher schlecht, tendenziell zu viel oder zu wenig, jedenfalls nicht so, dass ich am morgen wach wäre. (war ich das je?)

    das deleuze buch liegt nun zuhause.

    ich sollte mehr schreiben

  • vergessen

    vergessen das G. Deleuze Buch „Differenz und Wiederholung“ bei der UB abzuholen.

    Im Kopf, 1 Text, der ausgehend v Foucaults Ariadnetext und Differenz und Wiederholung sich mit der Frage von Wahrnehmung / unterschiedlicher Wahrnehmung beschäftigt. Was ist im Kopf?

    Pausen.

    Rhabarber&Minze Limonade.

    Bücher gekauft: A. Unterweger: So long, Annemarie; P. Winkler: Creep. L. Slimani: Dans le jardin de l’ogre (habe die deutsche Fassung davon vor ca. 2 Jahren gelesen).

    Während ich das schreibe (im Garten), hat mich 1 Gelse ca 10 mal gestochen.

  • der ariadnefaden

    „der ariadnefaden ist gerissen“ von foucault evtl guter ausgangspunkt für den „mein kopf will ohne mich sein“ text. dazu das g. deleuze buch evtl. ausborgen aus ub, auf den sich der foucault text bezieht.

    theater des jetzt. theseus kommt nicht wieder. va aber dieses „ihr körper dreht sich nachdenklich um sich selbst“.

    kurze verzweiflung darüber, dass ich nicht die intellektuellen fähigkeiten habe, um m1 texte umzusetzen.

  • habe

    habe auf ein orga meeting vergessen, weil ich dachte, es wäre 2 h später, fuck

  • Eine Stunde

    Eine Stunde am Text gearbeitet.

    Mich über das Hofmansthal Buch amüsiert: „Mein Inneres muß ich Ihnen darlegen, eine Sonderbarkeit, eine Unart, wenn Sie wollen eine Krankheit des Geistes, wenn Sie begreifen sollen, daß mich ein ebensolcher brückenloser Abgrund von den scheinbar vor mir liegenden literarischen Arbeiten trennt, als von denen, die hinter mir sind und die ich, so fremd sprechen sie mich an, mein Eigentum zu nennen zögere“

  • Die Bücher

    Die Bücher abgeholt. Gestern noch bestellt „Der Faden ist gerissen“ von G. Deleuze & M. Foucault, und den 2. Bd von „Sexualität und Wahrheit“, gestern mit RH darüber gesprochen, weil er meinte, der 2. Bd wäre für ihn am besten bzw. die Einleitung des Bd wäre der beste Text von Foucault. Nun will ich das nochmals lesen, habe m1 Ausgabe allerdings nicht in der Wohnung. (Im Hinterkopf auch der Gedanke 1 Text ausgehend von 2. Bd zu schreiben, auch als 1 Fortsetzung des „Fixierungspunkte“ Textes, der sich auf den 1. Bd bezog. Das könnte ich dann wieder bei derselben Zeitschrift einreichen, Ende Sept.).

    Den Anfang von „Der Ariadnefaden ist gerissen“ (Foucault) gelesen. Find someone who writes about you like Foucault writes about Deleuze.

    Während der Formatierungsarbeit auf der Arbeit die „rote Mikro“ Folge mit A. Unterweger über „So long, Annemarie“ angehört. Nun denke ich, das Buch evtl kaufen für den Parisurlaub. Was ich interessant fand: die Überlegungen zum unzuverlässigen Erzähler, auch weil mir wieder auffiel, wie häufig der Erzähler unzuverlässig gesetzt wird. Gibt es eigentlich zuverlässige Erzähler*innen? Dann auch die Aussage bzgl. vermeintlicher Autofiktionalität vs. erfundener Texte. Grad gedacht: „Ich habe die Autofiktionalität erfunden“ und mich mehr darüber amüsiert als ich sollte.

    Neuen NL von R. Kiel gelesen, 1 Gedicht von ihr. „wir könnten auch im moos liegen / sage ich zu allen“

    Social Media Arbeit für heute erledigt, kurzzeitig gestresst, weil nach 5 min niemand die Beiträge geherzt hatte.

    1 weitere Postadresse erhalten, dh es fehlen noch 2. Dann endlich Post wegschicken.

    Das mit dem weniger schlafen funktioniert nicht. Das Problem ist, dass ich, sobald ich wach bin, auch denken muss. Und das will ich eig nicht.

  • die enden

    die enden hab ich schon geschrieben,

    „liebe a, hier lasse ich los“

    „das sind die schritte, die über sie hinaus gehen werden“