• es

    es sind zwei Texte, an denen ich vorwiegend arbeiten sollte:

    1 andere hätte heute geschrieben und draußen 1 gespenst

    letzteres ist kurzprosa, es gibt die gliederung, den plan, den twitteracc (f, stueckweise), die möglichkeit das zu publizieren (das auch). ich müsste es nur noch schreiben. ich sollte weniger schlafen, dh früher aufstehen oder später schlafen gehen. das andere ist efeu.

    laufen war ich aber zumindest.

    es ist 1 fehler von den druckfahnen nicht ausgebessert worden (das hätte mir auffallen müssen, ich habe das nicht weitergeleitet, fuck, einfach).

    schreiben ist sehr ähnlich wie laufen. am schwierigsten ist sich zu überwinden anzufangen. und sich damit abzufinden, dass die wörter nicht perfekt ineinander passen. gleich wie ich mich beim laufen damit abfinden muss, dass ich zu langsam laufe, immer.

    in m1 zimmer ist 1 türöffner, dh ich kann von m1 zimmer aus die haustür öffnen lassen.

    ich bin müde.

    ich arbeite nicht.

    im hintergrund läuft gilmore girls, s1, e20.

    habe 2 seiten „arbeit und struktur“ weitergelesen.

  • Heute

    Heute vergessen die bestellten Bücher bei der UB abzuholen (zum einen Cixous: Die unendliche Zirkulation des weiblichen Begehrens, zum anderen Hofmannsthals Lord Chandos Brief).

    Nach der Arbeit 1,5 Stunden Belegexemplare verpackt und versucht, dabei die Folgen mit C. Setz und K. Taha zu hören von: https://theorienderliteratur.de (allerdings k1 fokussiertes Zuhören möglich, war also für nichts, auch irgendsoein Glitch in m1 Kopf). Von 3 AutorInnen fehlen die Postadressen, das ist eher ungünstig. Nicht fertig geworden, muss noch Mails schicken.

    3. Tag in der WG, Geschirr von der Mitbewohnerin abgewaschen, aber zumindest ist sie nicht ordentlicher als ich.

    Neuen Internetanbieter rausgesucht.

    Das „Verfehlte Wirklichkeit“ Hertha Kräftner Buch von Dine Petrik über Fernleihe bestellt. (Ist antiquarisch auch nicht erhältlich, hoffe Fernleihe funktioniert). Dann versucht diese IV zu lesen: http://www.dine-petrik.com/interviews.html

    Der Symposium Band über H. Kräftner liegt in der Philosophie. (Ich gehe ungern in Bibliotheken, in denen ich schon lange nicht war. Alles, was nicht im Magazin liegt und einfach bestellbar ist. Und dann: Ferienöffnungszeiten? Aber gut, den brauche ich und ich will ihn nicht kaufen.)

    Muss jetzt noch: laufen gehen, schreiben.

  • Folgende

    Folgende Bücher angefangen: Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur, Francoise Giroud: Die Freiheit einer Frau (Histoire d’une femme); Kate Zambreno: Heroines.

    Sprühkleber ist schwierig von den Fingern zu entfernen.

    An den „1 andere hätte heute geschrieben“ Text gedacht, aber nicht daran weiter geschrieben, dh weiter überarbeitet – dabei „Heroines“ im Kopf, denn das lässt sich gut vergleichen.

    Herrndorf schreibt: „Die Häufung der Zufälle offensichtlich Folge eines überwachten Zustandes, in dem alles genau miteinander verglichen wird. Ich kenne das sonst nur aus den Phasen starker Verliebtheit. Trotzdem verwirrt es mich.“

    Was noch immer schwierig ist (seit ca. 1 halben Jahr): der Ekel vor dem eigenen Schreiben/der Ekel vor dem Text, der sich wie Sprühkleber über alles gelegt hat. Ich kann also trotzdem schreiben, es geht besser, wenn ich zb versuche die Texte für jmd anderen zu schreiben. Aber das wollte ich eig nicht mehr, ich wollte schreiben, ohne durch jmd durch schreiben zu müssen. Scheinbar kann ich das nicht.

    Weitergelesen: Hervé Guibert: To the friend who did not save my life. (Das kann ich aufgrund der Krankheitsbeschreibungen nur langsam lesen.)

    Gestern zum ersten Mal seit ca 1 halben Jahr (?) alleine etwas anderes geschaut als Gilmore Girls, dh die Comedy-Programme von Taylor Tomlinson. Sie macht 1 Joke darüber, dass die Suizidhotline bei ihrem Anruf aufgelegt hat. Fand ich sehr lustig.

    Ich schlafe heute zum ersten Mal in m1 WG-Zimmer. Ich habe keine Deckenlampe, deswegen die Stehlampe aus dem Wohnzimmer als Licht. Die Wohnung war früher eine Arztpraxis habe ich heute erfahren, das Zimmer, in dem ich schlafe, ein Behandlungsraum.