• tk

    das zitat ist von jean paul

    er steht immer in jeder klammer

    ab jetzt nur noch daddys mit tattoos
    um alles einzugrenzen
    um mich einzugrenzen
    um den text einzugrenzen

    auf der bühne kippt immer etwas
    manchmal bist es du

    wenn ich gehen will
    gehe ich

    der nachteil von zügen sind die schienen
    es erschwert die geschichte

    vieles kann so nicht aufgeklärt werden

  • salz

    ich weiß nicht ob ich dich vergessen will oder ob die abwesenheit von etwas mich zu einer erinnerung zwingt

    ich verlaufe
    die zeit

    wenn du von brauchen sprichst bleibt mir nur die möglichkeit dich immer wieder zu mir zurückzuziehen

    ich will mehr
    welle sein

  • an

    an den blog gedacht, weil ich mit A über D. Bellamy gesprochen habe. und the buddhist.

    darüber nachgedacht, warum ich das gefühl habe, dass ich das nicht darf. öffentlich meine emotionen verhandeln.

    wie sehr reguliere ich meine gefühle.

  • seit

    seit 3 tagen fieber. eigentlich habe ich keine zeit um krank zu sein.
    ich schließe diesen blog hier.

  • K

    K schickt mir liegende Dinge. Wir sehen uns alle halben Jahre, seit letztem Herbst. Davor wollte ich ihn 5 Jahre nicht sehen, weil ich die Magie unseres ersten Treffens nicht zerstören wollte. Aber als letzten Herbst alles so arg wurde, dachte ich, es wäre besser ihn wieder zu sehen. Und es war dann auch so schön wie unser erstes Treffen. K versteht zb meine Texte und sieht jeden Fehler, er lässt mich meine Sätze erklären.

    Nächstes jahr werden wir Partys feiern, wegen der 5 Jahre mischen, so als würde nicht gerade die Welt brennen.

    Ich glaube ich werde mich nie mehr verlieben. Also ich mag Menschen, A zb, und ich liebe andere, aber ich hab nicht das gefühl, als wäre ich noch dazu in der Lage, zu einer form von Nähe, die darüber hinausgeht. Schwerkraft ist, dass Menschen mich fallen lassen für neues Spielzeug.

  • es

    es ist so, dass nun endlich alle arbeitsveranstaltungen für dieses jahr vorbei sind. die abrechnungen allerdings überhaupt nicht. (und es ist wirklich grauenhaft momentan, was noch alles offen ist, va schicken die menschen keine rechnungen und man muss sie 10000 mal daran erinnern, was soll das)

    ich glaub ich mach so 1 neues spiel auf social media, es heißt „wie die dinge liegen“ und ich poste dazu 1 foto von liegenden dingen. werd das hauptsächlich auf mastodon machen, m1 name dort ist mastodon.lol@1wand (hab irgendwie k1 ansatzpunkte wer dort überhaupt aktiv ist und wer nicht und will nicht random suchen, aber das ist so m1 name, also folgt mir gerne, wenn.) werd dort nicht mit klarnamen auftreten, weil ich hoffe, dass es dadurch etwas sicherer bleibt, für mich.

    jetzt noch die lesungen und dann ist mal over hoffentlich.

    hab sonntag fotoshooting für die anthologie, die im herbst 2023 erscheinen soll. irgendwie so 30 autor*innen aus österreich (so von jedem bundesland welche) und halt auch ich und ich muss jetzt noch überlegen, glaub werd in der druckwerkstatt machen. ka, ich glaub, was mir nicht bewusst war, ist eig wie wichtig bilder von autor*innen sind und auch welche bilder man von sich selbst erzeugt (außerhalb des textes). also dazu wollte ich eig auch mal 1 text schreiben (für den newsletter) bzw. hab schon mal angefangen zu recherchieren. das fotoshooting im september war ja auch davon ausgehend, dass ich mir gedacht habe – gut, wenn das schon so ist, dann sind bilder von mir aber immer so zu machen, dass sie als eine erweiterung meiner literarischen motive gelesen werden können und weniger nur fotos von mir als autor*in. weil das dann nämlich etwas ist, was ich auch mag bzw. wo ich auch etwas performen kann, was ich spannend finde. weil mich selbst einfach so abzubilden als autor*in das find ich langweilig (das find ich auch unangebracht, weil ich ja hinter dem text verschwinden will).

    das k. passig buch ist gekommen. yeah.

  • zine

    zine gedruckt, ist cool geworden. ging auch relativ schnell, keine druckprobleme.

    neue bankomatkarte bestellt, weil ich m1 nicht mehr anfinde (muss irgendwo in der wohnung sein jedenfalls)

    nächstes weekend kommt schon l wg der fotos. freu mich auf L.

    bin ansonsten eher unruhig, wg arbeit (morgen bis mittwoch sehr große veranstaltung, semi gut organisiert von mir (ich kann auch nicht mehr, ich kann einfach nicht mehr, eh schon seit märz, also so grundsätzlich. ka wie ich das so weiter durchziehe, mit in der früh aufstehen und so)).

    verfolge so halb was auf twitter passiert oder eben nicht passiert. doomstimmung. irgendwie trotzdem schwierig, sich vorzustellen, dass twitter nicht mehr da ist bzw nicht mehr so genützt wird, sondern ein anderes netzwerk (welches?).

  • war

    war gestern druckwerkstatt, davor ausstellungsbesprechung what remains. plakat für lesereihe #zl2 gedruckt

    morgen dann wieder drucken mit m+n – ein zine.

    anyhow, finde m1 schlüssel aber nicht mehr an, was problematisch ist. aber darum kümmere ich mich auch noch

    gestern anfrage für juni 23 vom literaturhaus bekommen, weil 20 jahre und weil ich bei irgendeinem panel dabei sein soll. hab gleich geschrieben den friends, so fml, bin ich jetzt mainstream. und jmd hat geantwortet „du bist schon lange mainstream“ (das soll 1 kompliment sein). ok cool. ich soll das auch mal annehmen, dass ich gut schreiben kann. ok cool. weiß nicht so genau, glaub werd nächtes mal mit ihm das gespräch drüber führen, warum mir das so schwer fällt.

    ich find es trotzdem spannend, wie sich die sachen verschieben und dass wir jetzt auf jedem verteiler sind (mit mischen) und einladungen bekommen und das wir dabei sind, irgendwie gesehen zu werden (und wie wir uns dann damit auseinandersetzen werden müssen, was das bedeutet, und in welcher form wir das überhaupt wollen). und r und ich sind schon sehr eingespielt, in irgendeiner sehr losen, unkoordinierten form, aber jetzt kennen wir uns wirklich lange und ich vertraue darauf, dass wir uns halten.

    und das mit graz ist eh cool, nachdem ich ja hier bleiben werde. versuche jetzt auch so gut wie ganz aufzuhören, also mit den social media netzwerken, aber es ist schwierig, weil es ist halt schon addictive und ich vermisse die menschen etc etc. aber ich will auch nichts mehr mitbekommen und ich weiß, ich könnte mich zwar literarisch dort entwickeln oder wieder gewisse sachen ausprobieren, aber das kann ich auch offline, wenn ich das wirklich will. und ich habe jetzt eben erstmals die möglichkeit, weil ich offline auch weiß, wie ich mich verbinden kann mit anderen. und es mich psychisch nicht so fertig macht. wenn ich nicht ständig damit konfrontiert werde, das irgendwelche verletzungen aufreißen.

  • gehe

    gehe heute mit mitbewohni ins forum zu debating society.

    a schreibt mir von seiner dienstreise. und er fordert das sehr oft ein, dass ich ihm sagen soll, wie es mir geht und was meine vorstellungen sind, von uns, und dass ich mich immer melden kann, wenn. und ich schaff es trotzdem nur schwer, ihm zu kommunizieren, wie viel nähe ich will. weil ich das grad für mich selbst schwer ausbalancieren kann, was schon zu viel wäre usw. aber es ist eh gut, dass er das zumindest kann. dann kann ich versuchen, das von ihm zu lernen.

    sonst versucht, zu arbeiten, aber ich komm irgendwie nur schwer voran und hänge in abrechnungen, die wirklich längst fertig sein sollten. aber ich weiß einfach nicht, wie ich das alles schaffen soll

    lesereihe hat jmd abgesagt, jetzt neue anfrage

    höre noch immer eigentlich nur taylor swift, und manchmal die playlist von a, wenn ich ihn vermisse. glaub es ist auch für mich selbst eig ja gut, dass ich diesen text schreibe, über uns, weil ich da reflektieren kann, andererseits ist es aber nicht gut, weil ich dadurch mich im text so angreifbar mache, und das ist irgendwie schon sich sehr arg öffnen, obwohl ich es eig nicht kann, weil mir noch immer alles weh tut.

    aber das war schon immer dieses „problem“ von mir, dass ich, wenn ich verletzt werde, dass ich daraus nichts lerne, also dass ich mein vertrauen in andere menschen nicht grundsätzlich verliere. und dann stresst es mich aber, weil ja noch immer ständig in wellen diese ganzen lügen über mich schwappen, die man mir zugemutet hat. blah.

    hab irgendwie das gefühl, dass ich y fragen sollte, ob ich diesen einen text, den ich überarbeiten muss und den ich mich nicht traue zu öffnen, ob ich ihm den freigeben darf. ich glaub, dann würd es eh gehen. wenn ich weiß, er kann mitlesen. und er weiß ja sowieso am meisten von allen.

    ich hab auch ständig angst, dass a der text, den ich schreibe, zu intense wird. weil er ist ja kein autor und ich hab ihm schon erklärt, wie ich arbiete und wie ich schreibe und er hat auch gemeint, er findet das cool und er findet den text auch gut. aber ich weiß trotzdem nicht. ich weiß noch, wie das erste mal jmd das mit mir gemacht hat und mich so in seine textwelt hineingezogen hat und wie mich das geprägt hat. und wie ich auch aus dieser textwelt nie mehr entkommen bin. aber dann ist das nur für mich so, oder wie f sagen würde, dass ich niemanden in einen text einsperren kann.

    hab gedacht, dass ich eig ja gesagt habe, dass hier ist ein arbeitstagebuch und jetzt schreib ich nur über 1 gefühl. aber dann ist mein ganzes schreiben vermutlich nichts, nur 1 gefühl. und im kopf hab ich dann immer auch, wie über vornehmlich weibliche autor*innen und über ihre beziehungen immer geurteilt wird und dann frag ich mich immer, wie sehr man(n) mich verurteilen würde auch, dafür, dass ich gefühle habe.

    ich habe dieses gefühl und ich will es, behalten.

  • versuche

    versuche mein zimmer aufzuräumen. heute mit den mitbewohnis gekocht, „what remains“ organisiert und jetzt liegt meine kleidung am boden verstreut.

    mag eig keine hauben oä, aber die rote haube, die an mir gegeben hat, beruhigt mich. und ich seh irgendwie cute aus, wenn ich sie trage.

    meine mitbewohnis sind auch so für offene beziehungskonzepte und wir quatschen da auch gern drüber. das ist irgendwie sehr wholesome, also überhaupt die wg und wie ich darin aufgehoben werde.

    dann: heute irgendwie so mit 1 auge das um kit connor verfolgt, dass der sich nun gezwungen fühlte, sich zu outen, weil ihm queerbaiting vorgeworfen wurde. und dann gelernt, dass queerbaiting eig mal ein begriff sein sollte, der sich ausschließlich auf fiktionale geschichten bezogen hat und nicht auf reale menschen angewandt wurde. das ergibt für mich auch viel mehr sinn – weil dass ich 1 figur absichtlich so schreibe, dass sie offen bleibt und dass das dann queerbaiting sein kann, geschenkt. und dass das für reale personen nicht funktionieren kann eig. grundsätzlich würd ich eig cool finden, wenn mensch nicht über angebliche sexualität von anderen spekulieren würde. wenn personen drüber reden wollen bzw. auch aufklären wollen, dann eh cool. wenn nicht, dann ist es privat. (es beschäftigt mich im grunde auch nur deswegen so, denke ich, weil es für mich selbst so unklar ist, wie ich das handhaben will/würde, und ich das gefühl habe, dass es so viel sehr klare (moral-)vorstellungen davon gibt, wie man sich quasi verhalten „muss“ und was richtig ist. das fällt vmtl auch irgendwie unter diese frage, ob man sich irgendwie selbst eh queer genug fühlt oder so, naja.)

    hab begonnen mit realen personen aus meinem leben drüber zu sprechen, dass ich k1 konventionelle monogame beziehung mehr führen werde usw. und dass ich mir das alles anders vorstelle, und das funktioniert auch gut, meistens. aber dann sag ich es eher so vertrauenspersonen momentan, von denen ich eh weiß, dass sie offen dafür sind. ich glaub, ich kann mir schon auch vorstellen, dass irgendwann mal tatsächlich öffentlich zu sagen oder in m1 bio zu schreiben, aber nur, wenn ich es auch tatsächlich so leben kann. weil ich find, davon bin ich dann doch noch weit entfernt. und ich weiß momentan auch nicht, wie genau ich das bezeichnen würde, so für mich.

    hab a gefragt, wie er das so handhabt, ka. irgendwie vll auch so unangenehm von mir ihn das zu fragen. weiß ich nicht, aber er hat mir sehr ausführlich darauf geantwortet.

    ich weiß nur zb auch, dass es wenig daran ändern wird, wie ich mich style, weil ich einfach keinen bezug zu kleidung habe, außer dass ich sie anziehen muss. und ich auch keinen bezug zu make-up habe, außer dass ich es trage, wenn grad ein ball ist oder so. ka, ich mag zb lippenstifte sehr und ich hab auch einige, aber ich trag sie dann doch nie.

    das ist gleich, wie, dass ich mir nur neue unterwäsche kaufe, wenn ich eine neue person date. weil wozu sollte ich das für mich selbst.