• lese

    lese R. Barthes „Die Lust am Text“ wieder (für den Meditationen-Text).

    Dann „One Friday in April: A story of Suicide and Survival“ von D Antrim angefangen, weil ich es bei MI auf Instagram gesehen habe.

    Außerdem: Bücher von Anne Rice bestellt (bzw. habe ich die Vampirromane so mit 16 gerne gelesen).

    habe angefangen „Bonding“ auf Netflix zu sehen, das ist ganz okayish. Aber gut zur Ablenkung von der Welt.

    Die neue Staffel „inside no 9“ teils mit meiner Schwester geschaut. War auch okayish.

  • was

    was schwierig ist: dass die meisten meiner bücher noch in kisten verpackt sind, weil ich auch keinen platz für sie habe in meinem wg-zimmer.

    und ich dann oft aber grad irgendwas suche, also ein zitat oder kapitel, für einen text, den ich schreibe. grad jetzt auch, wo ich den „meditationen“ text schreibe und mir dann die bücher fehlen, die ich dafür brauchen würde. das ist dann schwierig für mich, weil ich das gefühl habe, ich kann so nicht arbeiten. aber ich wüsste jetzt auch nicht, wie ich das adäquat lösen sollte.

    ich wohne eben auch schon wieder nirgendwo richtig, aber das ist mehr so ein state of mind dann, sich nirgendwo wirklich einrichten. ich könnte innerhalb von 1 tag locker alles einpacken und umziehen, wenn ich will.

    und ich mag meine wg und die mitbewohnis, und dass das die erste queer-fem wg ist in der ich wohne und dass ich mich nicht in irgendeiner form verstellen muss. aber ich denke trotzdem, es könnte auch jederzeit wegbrechen, also es fühlt sich nicht safe an, weil sich nichts wirklich safe anfühlt

    alles kann jederzeit wegbrechen, menschen können jederzeit sterben, jeden augenblick, oder sie können sich entscheiden, zu gehen und dass du in ihrem leben keine rolle mehr spielen sollst, menschen können von einem augenblick auf den anderen aufhören dich zu lieben, einfach so, es gibt nichts, was sicher ist, in keiner sekunde, und trotzdem lernen wir, so zu tun als ob es diese sicherheit gäbe

  • habe

    habe nach dem siedeln 4 stunden gelayoutet, weil ich fehler ausbessern musste. ich bin in einem zustand des dauernden fehlererlebens.

    A schickt mir seine spotify-playlist.

    meinen mitbewohnis ist der apfelkuchen verbrannt.

    ich muss mit dem anthologiebeitrag anfangen.

    hab rückmeldung bekommen wegen der literatursache, die ich absagen musste aus zeitgründen. evtl werde ich das nächste mal wieder gefragt. yay.

    meine schwester hat grad was neues bewiesen (mathematisch).

  • war

    war nicht beim arzt, aber beim ikea. habe 1 papierkorb und 1 teppich für mein zimmer gekauft.

    habe eine coole anfrage bekommen, die ich ablehnen musste, weil ich keine zeit dafür habe. aber es hat mich geärgert (dass ich nicht kann) und gefreut (dass ich gefragt wurde). und dann war ich auch stolz, dass ich nein gesagt hab, weil ich einfach dieses jahr zu nichts mehr ja sagen darf. (weil es eh schon so nicht geht)

    ich darf in diesem jahr zu nichts mehr ja sagen und ich darf nicht noch mehr sachen anfangen. (das muss ich mir echt merken, egal was für anfragen noch kommen, aber nachdem ich jetzt die erste wirklich coole anfrage abgelehnt habe, wird das wohl weiterhin so gehen).

    L hat mir textzitate geschickt und überhaupt. ich hätte gerne mehr zeit, sie besser kennenzulernen und ich scheitere an der fehlenden zeit. aber ich freue mich, wenn sie in november zu mir nach graz kommt. darauf freu ich mich sehr.

    evtl morgen zum arzt, wenn er da ist. also ich musste mal was sagen.

    glaube das problem ist, dass es oft überhaupt nicht nachvollziehbar ist, wann beziehungen in etwas destruktives/toxisches rutschen, weil wenn es das wäre, würde es ja nicht passieren, man könnte es einfach stoppen.

    vor ca 1 jahr habe ich r wieder getroffen und der kontakt zu ihm hat mich das letzte jahr so ruhig gemacht, ich kann ihm das schwer sagen, weil ich auch nicht genau weiß, woran es liegt.

    habe ein buch gesucht und nicht gefunden

    denke dudes, die sich sehr feministisch und woke performen, sind das fast immer nur theoretisch und praktisch einfach problematisch in ihrem verhalten.

  • an

    an und ich spielen das verwechseln weiter als performative inszenierung, ich denke, es ist hauptsächlich für uns selbst lustig, aber das ist mir gleich.

    A hat mir geschrieben, dass er meine Texte gelesen hat und es ihm fast unangenehm war, wie intim sich diese anfühlen, beim lesen, so als würde er unerlaubt ein tagebuch lesen.

    alles, schweben.

    habe heute „Das Museum der bedingungslosen Kapitulation“ bekommen. evtl. lese ich das.

    ansonsten lese ich evtl B Galvagni weiter

    ich bin froh, wenn dieses jahr vorbei ist. obwohl es nicht mehr besser werden wird. zumindest nicht die welt. aber vielleicht schaffe ich es, das diese schwarzen wellen, die so in abständen immer wieder über mir zusammenschlagen dann aufhören, weil die verletzungen und die menschen, die sie mir zugemutet haben, weit genug weg sein werden, von mir. aber so fühlt es sich oft nach ertrinken an, und es ermüdet doch sehr.

    ich muss mit A noch darüber reden vmtl. also ich denke, ich kann das auch, weil er das aushält.

  • es

    es ist das passiert, von dem ich nicht dachte, dass ich es mir wünsche: jmd (s) aus dem österreichischen literaturbetrieb hat AN und mich verwechselt!! ur heiß einfach. hoffe das passiert noch öfter in zukunft

    wer sich am meisten moralisch über andere erhebt und performativ echauffiert, dessen privatnachrichten sollten als nächstes geleakt werden

    die nächste ahs season dreht sich um new york & bdsm, und das kann eig nur grauenhaft werden, ausgehend davon, wie inkonsistent & klischeehaft die plotlines der letzten seasons waren. habe keine erwartungen, werde trotzdem ansehen obv. das ist btw so einstimmige meinung unter den fans, wie man auch an den yt-comments sehen kann. „can’t wait to be dissapointed again at the finale“ zb

    the midnight club ist auch nicht besonders gut, da hatte ich hohe erwartungen, weil ich die anderen m flanagan serien so gut fand.

  • von

    von 8 bis 22.30 uhr gearbeitet. mein linkes ohr rauscht, als wäre darin das meer gefangen. ich fühle meinen körper nicht mehr. der 1 prof hat gemeint, ich solle doch heute mit ihnen was trinken gehen noch zumindest.

    das treffen mit A war gut. wir sehen uns ende oktober wieder. er hat 1 tee getrunken, und mich geküsst. und es ist alles sehr einfach zwischen uns, weil alles sehr klar ist. evtl. lerne ich seine frau mal kennen, ich wäre jedenfalls sehr neugierig. er erzählt ihr jedenfalls auch von mir, sie haben so form von offener ehe, in der man über andere partner*innen etc spricht. finde das gut. nach all den destruktiven beziehungsdynamiken der letzten jahre fühlt sich das sehr gesund an für mich. (was ironisch ist, weil es überhaupt nicht den gesellschaftlichen moralvorstellungen entspricht, aber ich mich zehn mal sicherer fühle).

    habe midnight club auf netflix geschaut zum einschlafen anstelle von gilmore girls. was mich alles so beruhigt.

    fühle mich kaputt auch. extrem müde. zu viel arbeit.

    habe arbeitskollegin kate zambreno empfohlen.

    muss am wochenende jedenfalls zum hausarzt wegen meines ohres. ich höre zeitweise auch schlecht.

  • habe

    habe das bedürfnis A. Camus zu lesen (wegen L).

    bin überfordert bei der arbeit und gehe in den abrechnungen unter.

    das leben der anderen auf social media.

    ich weiß gar nicht, was ich mir von diesem treffen heute erwarte. ich darf nur nicht untergehen. halb denke ich, es könnte ein schöner text werden. A. hat geschrieben, dass er nicht glaubt, dass wir uns nicht verstehen irl. und das, selbst wenn, dass es schon alleine dafür, wie schön es war, mit mir zu schreiben, gelohnt hat, dass wir uns gematched haben. (ich verstehe die aussage, weil ich es ähnlich sehe). ich will nur, dass das ehrlich bleibt und nicht in irgendeine destruktivität abrutscht. ich habe ihm einen teil von dem geschickt, was ich geschrieben habe, über unser gespräch und er fand es gut. ich vergesse immer, dass die meisten Menschen es mögen, wie ich sie in meine texte einflechte. ich habe immer angst, dass es ihnen zu viel ist oder ich sie verletze mit meinem schreiben und dann versuche ich alles vorab abzuklären, obwohl das nicht möglich ist. und ein einmal gegebenes einverständnis ja auch jederzeit revidierbar ist.

  • morgen

    morgen treffe ich A.

    dann: ein fallen üben.

  • am

    am freitag hat L mich gefragt, welchen handle ich auf twitter habe und ich hab gesagt, ich bin nicht mehr auf twitter und ihm nur den bot gezeigt. und er hat gesagt, wenn man twitter im browser öffnet, dann hat man wirklich damit abgeschlossen. (& ich denke, das stimmt nicht, aber es war schön, dass er das zu mir gesagt hat.)