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Dein Körper liegt auf meinen Gedanken, presst sich gegen mich, will mir vielleicht sagen, schau, so bin ich, oder aber auch, so stellst du dir das doch vor, und ich bin hin und weg von der Vorstellung und der Erinnerung und all dem dazwischen, wie sich deine Hüftknochen an mich drängten, wie ich dir an die Kehle fasste, wie du deine Zunge in mich geschoben hast und ich dir meinen Finger in den Arsch – fast. Gestöhnt haben wir und der Versuch, das Erlebte aufzuschreiben, ist weniger kläglich als gedacht, vielleicht muss man es einfach tun, den Sex und das Schreiben, vielleicht ist da weniger Luft dazwischen als gedacht, die Kraft, die Leidenschaft, die Empathie, your hands on my hands and neither one can let go, es geht schnell und langsam zugleich und am Ende liegen wir ausgelaugt aneinander, ich neben dir und das Buch neben der Leserin, berühren uns unabdingbar, können nicht voneinander lassen, wirken uns gegenseitig nach, formen uns und sehnen uns.
Wie wird das zweite Mal werden, frag ich mich, keine Wiederholung, immer eine Neuauflage, die Frage ist, wie weit werden wir gehen und wann wirst du dir wünschen, dass da mehr ist, und ich mir, dass es immer so weitergehen könnte. Lass uns ein wenig so weiter treiben, lass uns einlassen, ein wenig, es treiben.
Mein Atem in deinem Ohr, und du riechst gut.
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- PsyNot | https://psynot-stmk.at/ | 0800/44-99-33
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