• lesereihenstart

    lesereihenstart gestern war gut, ich hatte wie immer angst, es würde niemand kommen, aber der raum war voll (ca 50 personen), die akkustik war gut.

    nächster schritt, nächsten termin im november organisieren, förderungsanträge für nächstes jahr schreiben.

    sonntag drucktermin mit MFU und NaN. morgen lesung.

    heute coffee to go geholt und von der kellnerin gefragt worden, ob ich julia von mischen bin (weil sie ist teil der apostrophe)

    überlege mich dann evtl auch beim f*streik zu engagieren. mir fehlt momentan eine klare politische kompenente, die über die, die ich über die druckwerkstatt / meine künstlerische arbeit einbringe, hinausgeht.

  • folgende

    folgende Bücher bestellt:

    • Virginie Despentes: Cher Connard
    • Lea Tourret: La fille de la piscine
    • Lisa Balavoine: Èparse

    Ausstellungsteilnahme fixiert. What remains.

    Treffen mit GM und LS bzgl. des Art Brunches & des Drucks. Mint, Teal, Green.

    Heute Lesereihenstart, Samstag Lesung, zu der ich hingehe & Treffen mit BaS.

    Newsletterbeitrag von BR bekommen. Ich liebe wie sie meinen Namen verwendet hat. Das ist Perfektion und in der Form kann das nur sie. Vor 2-3 Jahren hätte mich das noch emotional erschüttert, jetzt trifft mich nichts mehr, ich finde es nur mehr beeindruckend und fühle mich darin aufgehoben. Und ich weiß auch, sie lässt mich nicht los. Und das ist nun sehr beruhigend, für mich.

    Mit LM Fototermin für 16.9. vereinbart.

    Werde in Wien bei BS schlafen und irgendwas im französischen Programmkino ansehen.

    Gestern mischen Redaktionssitzung – zwei sehr konträre Ausgaben werden das nächstes Jahr, freu mich darauf.

    Ich bin müde. Je suis fatigué.

    3. Staffel EVIL ist im Juli erschienen, jetzt schaue ich die weiter. Ich hatte es übersehen. Liebe auch das Intro dazu sehr und Katja Herbers als Hauptfigur.

  • workshop

    workshop is over. 1 us-amerikanischer economics prof hat sich bei mir bedankt wg der smoothen organisation. alle denken immer ich bin vwl studentin. weiß nicht wie oft ich im letzten jahr gefragt wurde, worüber ich eig m1 diss schreibe. zu oft einfach.

    über einreichungen nachgedacht.

    kaum gelesen die letzten tage.

    aus irgendeinem grund geh ich jetzt am sa auch zu 1 lesung.

    das ohr tut gar nicht mehr weh.

    smooth.

    hab durch social media ständig so paranoia, dass jmd m1 sachen screenshottet und sich drüber lustig macht, und ich hab jetzt angefangen, wenn ich textausschnitte teile, dass ich die datiere, weil ich einfach auch nicht mehr will, dass versucht wird, über meine texte irgendwie auf mich persönlich zu schließen oder darauf, wie es mir geht. weil das sind verschiedene sachen, und das eine hat mit dem anderen sehr wenig zu tun, meine texte haben mit meinem alltag tatsächlich sehr wenig zu tun, und mir wär eig lieb, wenn diese grenze sehr klar ist. meine texte sind meistens sehr assoziative traumwelten, die in sich zusammenfallen, mein alltag ist irgendwo zwischen care, love, literaturorga und lohnarbeit.

    es hat mich mal jmd gefragt zb auch, ob m1 arbeit in irgendeiner form inspirierend für meine texte wäre und ich hab darauf einfach ehrlich nein sagen können. nein ist sie nicht und ich hab auch k1 interesse darüber zu schreiben.

  • 12 stunden

    12 stunden gearbeitet, von 6 bis 18 uhr, dann arbeitsessen. 1 workshoptag to go.
    seit gestern auch antibiotika, weil mittelohrentzündung. (das ist das erste mal seit jänner 2015 dass ich antibiotika nehme, damals hatte ich angina, dann aber 1 heftige allergische reaktion auf das antibiotika mit ausschlag und hohem fieber und seitdem ließ es sich immer vermeiden)

    es ist gut, wenn ich nicht denken kann.
    es ist gut, solange ich nicht denken

    you write very kind e-mails, julia. (komplimente, die ich bekomme. aber ich fand es lieb, jmd, den ich nicht kenne, nur wegen der arbeitsmails, I wanted to thank you, julia, because your emails are very kind.)

    morgen werde ich vmtl wieder solange arbeiten, dh ich komme auf 24 stunden für mo/di.

    am mi habe ich abends 1 termin in der druckwerkstatt, farbauswahl. do ist die lesung.

    jmd hat mir ungefragt über den rücken gestrichen, da war sie wieder, die rote linie, aber emotional berührt mich das nicht mehr, was ist das schon im vergleich zu allem anderen, was berührt es mich, wenn so 1 old dude m1 grenzen nicht wahrt, was berührt mich das noch.

    den jmd sollte sie ruhig stellen text werd ich schon noch weiterschreiben (ich dachte es ginge nicht, weil ich die arztbesuche brauchen würde dafür. aber ich werd in nächster zeit vmtl einige arztbesuche haben, wir nennen das recherche). ich denke er ist in gewisser weise das gegenstück/ergänzende stück zu dem „wie findest du das jetzt“ text den ich gerade schreibe. der „wie findest du das jetzt“ text ist heftig, nicht veröffentlichbar, obwohl ich schon könnte. also ich wüsste, wie ich das schreiben würde, damit es geht. wie findest du das jetzt, wie findest du das jetzt, wie findest du das fucking jetzt.

    „das ist schon auch 1 bisschen heiß, diese performance- ihr seht alle zu, ihr seht alle imm nur zu, ihr könnt das schon auch ein bisschen verstehen, es ist ja nicht alles so leicht, es gibt ja auch immer, es gibt ja auch immer .. „

    ich wünschte ich wäre nicht immer so müde. wenn soviel zu tun ist wie heute dann fallen die todolisten auch so auf mich drauf und ich gehe unter ihnen unter.

    next slide pls.

    julia, next slide pls.

    julia, next

    bin ich teil der sog leistungsgesellschaft, aber ich gehe hauptsächlich über m1 grenzen momentan weil ich gefühl habe es ist das was mir bleibt

    AN & ich wollen 1 betonmischmaschine

  • heute

    heute infos wg der lesung bei der wiener lesereihe bekommen. sehr ernste. im oktober. darauf freu ich mich.

    im oktober überhaupt 3 veranstaltungen, evtl kommt die ausstellung dazu. und das zusätzlich zu vollzeit lohnarbeit. ka wie das gehen soll.

    das für das mayröckerprojekt sollte ich am weekend endlich konzipieren.

    dann kurz paranoia wg wien gehabt. weil ich nach wie vor angst habe, manchmal, aber ich denke, er hat eig k1 macht mehr über mich, jetzt tatsächlich nicht mehr, und ich will an sie glauben, seine guten absichten.

    über das mit 1 TEXTFLÄCHE sein nachgedacht. 1 PROJEKTIONSFLÄCHE. aber irgendwie so, dass alles an mir abprallt, dass ich nicht mehr angreifbar bin. damit es nicht mehr so gruselig ist. damit niemand mehr auf mich zugreifen kann, über m1 texte.

    2019 habe ich geschrieben, „scrollen sich 2 männliche autoren durch den feed 1 kollegin. sie nennen das materialforschung.“ 2019 habe ich geschrieben, „ich hab so 1 ekel vor männlichen autoren.“

    ich hab so 1 ekel,

  • die

    die müdigkeit trägt heute.

    2 texte wurden bei zeitschriften/zines angenommen. zeitschrift aus wien ist gut, weil ich schon lange nichts mehr in wien eingereicht hatte; die vom zine haben 1 guten lektoratsprozess.

    wurde außerdem angefragt für 1 artist talk, weil die künstlerin so begeistert ist, von mischen & m1 arbeiten.

    außerdem anfrage für 1 ausstellungsbeteiligung.

    anfrage wg 1 open spaces, ob wir da nicht mitmachen usw.

    die künstlerische arbeit wird immer mehr, und wird mittlerweile auch bezahlt, aber nicht so, dass ich die lohnarbeit reduzieren könnte. also weiß ich nicht zb wann ich schlafen soll.

    dann. arbeit.

    und eig habe ich auch gedacht, ich nehme jetzt echt keine anfragen mehr an. aber dann kommen die guten anfragen und ich sage ja, obwohl ich keine zeit habe. und dann hab ich wieder so stress, dass ich nicht schlafen kann.

    ekel & tränen, so in wellen.

    und dann denke ich wieder, wenn es mir nur gut ginge und ich nicht ständig denken würde, dass die welt mich verschlingt, wenn diese menschen mich nicht, dann ginge sich das eh alles super aus. aber es würde sich auch dann nicht ausgehen, weil niemand so viel arbeiten kann. aber es würde zumindest nicht währenddessen alles so weh tun.

    im september ist schon das netzwerktreffen. lesereihenlesung.

  • versuche

    versuche wieder im alltag anzukommen.

    das gespräch mit m1 verleger war gut am montag. ich denke, dass er die stärken & schwächen m1 texte gut erfasst und das ist auch 1 gute voraussetzung für 1 zusammenarbeit.

    dass ich mir das überlegen sollte, mal 1 Geschichte zu erzählen, irgendeine. Dass wenn ich das wollte, dass ich durch mein gutes Sprachgefühl, dass ich vmtl vom Schreiben leben könnte.

    und das stimmt, wenn ich das wirklich wollte, müsste ich fokussierter daran arbeiten, aber. manchmal denke ich auch, ich torpediere mich selbst, weil ich mich nicht noch weiter von meiner Herkunft wegbewegen will, als ich es ohnehin schon. manchmal will ich nicht noch weiter.

    „Aber das Beste an den guten Tagen sind die Einkaufszettel“ (L. Stahlmann, S. 35)

    Es war auch gut, diese Außenperspektiven zu bekommen wieder, auf mich, auf mein Schreiben, auch in der Konferenz, in den Gesprächen, auch weil ich dann wieder mehr zu mir finden – die Sache ist ja, wenn etwas bricht, wenn 1 andere Person d1 Vertrauen bricht und du dann denkst, es liegt nur an dir, es liegt daran, dass alles an dir nicht ausreicht, falsch ist und dann hilft es doch, wenn andere Personen dir zeigen, dass das eigentlich gut ist, was du machst, wie du bist. Dass es nicht daran liegen kann, auch wenn es sich nach wie vor so anfühlt. Aber dieses nicht allein sein können, dieses ständig unterwegs sein müssen, dieses 10.000 Projekte anfangen, dieses in jedem Moment allein das Gefühl haben auseinander zu fallen, sich aufzulösen, ich hoffe, dass das bald aufhört. Weil es wäre besser für mein Schreiben, könnte ich etwas Ruhe bekommen.

    Olga Flor hat in „Klartraum“ den Satz geschrieben (und das ist vielleicht grundsätzlich m1 Zugang zum Leben momentan): „Man kann sich aber auch weigern, an einer Liebe zugrunde zu gehen.“

    Dann eben das literarische Arbeiten, das Fallen von 1 Projekt in das nächste, bis es wieder aushaltbar wird.

    Neues Schreibprojekt mit c. Ich muss mir irgendeine Übersicht zeichnen über die Projekte. Ich löse m1 Schreiben auch gerade in Projekten auf, weil das irgendwie einfacher ist, als alleine zu schreiben. (Ich will nicht alleine in m1 Texten sein, wirklich nicht).

    Ich muss auch den Mayröcker-Projekt-Text nun endlich collagieren. Und das was RH für nächstes Jahr wg mischen geschrieben hat, endlich lesen. Morgen drucken wir die Plakate für die Lesereihe und BS kommt bis Sonntag.

    Das Buch von A. Stadler „Maremma“ ist heute erschienen, das sollte ich bestellen & lesen. Das, was sie bzw. die Gruppe um „Archipel“ und sie, in Salzburg machen, ist sehr gut. Und A. Stadler hat so 1 Ruhe in allem, was sie künstlerisch umsetzt. Zumindest wirkt es auf mich so.

    Ich bin noch immer nicht richtig gesiedelt und habe k1 Lampe in m1 Zimmer. Vielleicht auch eine Weigerung, wieder richtig irgendwo anzukommen.

  • das

    das zu fuß gehen system habe ich montags und dienstags nicht durchgehalten. lesereihe orga gemacht dienstag früh, plakat und social media sachen fertig designt.

    dann k1 wlan im bus zurück, konnte also nicht arbeiten, habe geschlafen, aber obwohl ich viel geschlafen habe, war ich müde.

    das l. stahlmann buch weitergelesen, ich mag die salz-passagen,

    ob es deswegen menschen leicht fällt, mich einfach auszutauschen, weil ich nicht mehr als 1 text für sie war, den sie dann einfach zur seite legen können,

    eig will ich beton-influencerin werden (mit an).

    der bus fuhr weiter nach zagreb heute,

    weiß nicht, wie menschen nicht klar sein kann, dass die wörter, die sie zu anderen sagen, etwas bedeuten, auch darüber hinausgehend,

    ich will eig nichts mehr performen müssen,

    heute den ganzen tag geschlafen, dann lesereihe-orga, eig sollte ich noch mails beantworten für mischen, aber das ist gänzlich sinnlos, ich bin zu müde,

    ich kann mittlerweile auch mit mir relativ unbekannten menschen durch ihren schmerz hindurchgehen, einfach weil ich zu vieles schon selbst gefühlt habe, ich weiß dann genau, was ich in der situation hätte hören müssen, (& lieber wäre mir, ich würde das nicht können, weil ich das alles nicht erlebt hätte, aber zumindest kann ich anderen helfen),

    irgendein bus fährt immer nach zagreb,

    ich hab 1 baby kennengelernt; jmd durch 1 schmerz geführt und viel über literatur gesprochen in 4 tagen. ka. ich hab mal nicht alkohol mitgetrunken, weil ich das endlich nicht mehr mache (yeah), dafür mitgeraucht und jetzt k1 stimme mehr, weil ich normalerweise nicht so viel rede. aber das alles war gut soweit,

    ab morgen wieder der alltag.

  • müde

    müde. arbeite in berlin, lohnarbeit, dachte nicht, dass es so anstrengend wird, auch die fahrt mit dem bus hierher va.

    es fühlt sich mittlerweile auch immer alles wie eine wiederholung an, das erinnert mich an das a. ernaux buch.

    bin in berlin bislang fast alles zu fuß gegangen, einfach weil ich zeit hatte, dh bin gestern und vorgestern jeweils 3 stunden durch die stadt gegangen.

    ich find nach wie vor diesen unterschied zwischen online und offline bei personen interessant, ich habe auch oft das gefühl, das mich das ermüdet, wenn ich eben diesen riss durch die person habe, wenn ich sie dann im realen leben treffe, weil sie nie dem online bild entspricht (zu 100%), sondern nur in facetten und ich dann das bild neu zusammensetzen muss (für mich). ich hatte das schon lange nicht mehr, dass das viele personen auf einmal betrifft, eh klar wg dem setting.

    am schlimmsten war von samstag auf sonntag, dass ich samstag wg der busfahrt so übermüdet war, dass ich eine straße die eine merkliche, wenn auch leichte steigung hat als ohne steigung wahrgenommen habe. als ich dann am sonntag wieder diese straße gegangen bin und die steigung wahrnahm, hat sich das nicht mit meinem bild von gestern vereinbaren lassen und mir war schwindlig. das hatte ich in der form noch nie, es war insgesamt ein sehr eigenartiger effekt.

  • sie

    sie sagt, ich soll bei mir bleiben und im innen, bei meinen eigenen bildern, meine eigenen bilder schaffen. mich beruhigen ihre wörter. ich denke dann, das ist alles schaffbar, vielleicht.

    eintrag (113) im unsichtbarkeitentext von @f & mir, irgendwann mitte 2021 festgehalten, wie X im selben bus fährt wie ich.

    l. stahlmans belanglose wunder in der tasche (habe es endlich abgeholt bei der buchhandlung). dann „zeit der unschuld“ angesehen mit ah. 1 unerträglicher film.

    dann: gilmore girls, die vatertagsfolge in endlosschleife geschaut, weil ich sie als download hatte und das internet nicht funktionierte in der wohnung.

    hab nur 2 der 4 (?) ö1 lyrikbubble-teile angehört, und bin darüber verärgert. jetzt sind sie nicht mehr online.

    ich will 1 podcast über beton mit an. im betonpodcast wird es um beton gehen. beton ist ähnlich wie literatur, eig aus 1 anderen material, aber dann halt geformt. ich weiß nichts über beton, außer dass er auf bildern gut aussieht. und dass man ihn mischen kann. alles sehr wichtige infos. man muss vielleicht auch gar nicht allzu viel über beton wissen. oft ist mir kalt im kopf, das hat aber wenig mit beton zu tun. wenn man beton im kopf hat, dann hat man es schwerer als wenn man zb federn im kopf hat. beton.

    das gute an autor*innen ist, dass man sie googlen kann. darin ähneln autor*innen zb beton. den kann man auch googlen.