chronology of shame | #21

Context: https://diegelbetapete.com/2026/08/17/chronlogy-of-shame-pretext/

Correction: The past 10 days were tough. Today, I am really sad. Deep down. I feel stuck in the wheel, I keep messing up and me not loving myself most in our shared moments leads to crazy outrages and misunderstandings. Why is it so hard for me to speak my wishes, my desires? Why is it so hard to communicate in a way so he can understand me and I can understand him? Are we approaching the end?

I am really sad.

Ich tu mir schwer mit Vertrauen – wieso sollte jemand auf einmal das Beste für mich wollen? Wie könnte das aber auch passieren, wenn ich niemanden in mich hinein lasse, wenn ich nie verletzlich bin?

Genauso schwer tue ich mir mit Verzeihen – ich brauche Beweise, dass etwas anders gemacht wird, ich kann darauf nicht vertrauen.

Ich muss für mich einstehen.
Ich muss sagen, was ich will.
Ich muss wissen, was ich will.

Ich muss die Menschen, die ich liebe, so nach an mich ran lassen, damit ich ihnen vertrauen kann, dass sie mit der Info, was ich will, wohlwollend umgehen.

Ich will ihm nichts Böses und er mir nicht.

Dennoch versuche ich ständig, ihn mit einem schlechten Gewissen zu Eingeständnissen zu bringen.

Mir geht es richtig schlecht.

Warum ist das so anstrengend? Warum das bis jetzt nie so anstrengend?

Wir waren beide extrem vulnerabel – zuerst ich, weil ich krank bin und ihn trotzdem zu mir gelassen hab, und dann er, weil er mein Armband verloren hat und der Verlust ihn so fertig gemacht hat, dass er nur noch weinen konnte. Er äußert seinen Schmerz akut, ich meinen nicht. Dadurch gerate ich ständig ins Hintertreffen. Dadurch liegt der Großteil der Schuld stets bei mir, weil ich ihm keine Chance gebe, etwas zu verbessern. Ich sabotiere mich und uns damit.

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