Context: https://diegelbetapete.com/2026/08/17/chronlogy-of-shame-pretext/
Heute haben wir zum ersten Mal wieder ein richtig schönes Gespräch geführt. Zu Beginn aber hat er mir erzählt, dass er vermutlich dieses Wochenende auf ein oder zwei Dates gehen wird. Das hat bei mir auf einmal ganz gekränkte Emotionen hervorgerufen. Ich fühlte mich hintergangen, weil ich war mit unserer Situation ja noch nicht okay und nun hat er mich aber nicht gefragt, und ich hätte ihn ja fragen sollen, etc. ABER: 1) Ich habe ihn Anfang der Woche verletzt und ich habe dann nicht abgeklärt, ob das passt, obwohl ich die verletzende Person war; 2) gestern hat er mir erzählt, dass er mit ein oder zwei Personen schreibt und ein Date im Raum stehen könnte und ich habe mich genuinely für ihn gefreut, war wirklich froh, dass er nicht alleine ist, weil ihn das ja so belastet; 3) ich freue mich auch jetzt in Hindsight, dass er eine Perspektive auf Nähe hat, ich möchte, dass er sich geborgen und nicht alleine fühlt; 4) ich würde mich für jede Person unter denselben Voraussetzungen freuen.
Woher also kamen meine nicht zu mir passenden Emotionen? Warum fühlte ich mich auf einmal traurig, übergangen, und konnte ihm das alles nicht mehr gönnen? Wie passt Freude – Trauer – Freude innerhalb von nur 24h zusammen?
Als Erklärung überlegten wir wieder Richtung Borderline. Eine Störung ist keine Entschuldigung, keine Ausrede. Aber sie kann Verhalten begründen, das sonst nicht begründbar ist.
Wir haben dann weiter überlegt und auf einmal kam dann die Hinterfragung, wie ich aufgewachsen sei…
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- Frauenhelpline gegen Gewalt | https://www.frauenhelpline.at/ | 0800/222-555
- Frauenhaus Notruf | https://www.frauenhaeuser.at/get-help/im-notfall/ | 0800/20-20-17
- PsyNot | https://psynot-stmk.at/ | 0800/44-99-33
- Polizei | 133
- European Emergency Service | 112
- Silent emergency app | https://www.dec112.at/en/app/